Wann sollten Sie unbedingt RADON messen? Fünf Szenarien, in denen RADON‑Messungen besonders wichtig sind!

RADON ist ein gefährliches, unsichtbares Gas, das sich lautlos durch den Boden in Innenräume schleichen kann – ohne dass Sie es sehen, riechen oder schmecken. Die einzige Möglichkeit, Belastungen sicher zu erkennen, ist eine gezielte Messung. Wer das Thema vernachlässigt, riskiert langfristig ernsthafte Gesundheitsfolgen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für eine RADON‑Messung? Hier sind fünf wichtige Situationen, in denen eine Überprüfung nicht nur sinnvoll, sondern unerlässlich ist:

1. Beim Immobilienkauf – keine Immobilie ohne Radoncheck

Steht ein Hauskauf an? Dann sollte eine RADON‑Messung unbedingt Teil Ihrer Entscheidung sein, selbst wenn es bestehende Messergebnisse gibt. Sind diese mehrere Jahre alt oder hat es seither Umbauten gegeben, sind sie oft nicht mehr zuverlässig.

Beim Immobilienkauf – keine Immobilie ohne Radoncheck

Unser Tipp: Eine Kurzzeitmessung vor Vertragsabschluss schafft Klarheit und kann sogar in Preisverhandlungen hilfreich sein. Eine aussagekräftige 1-Jahres-Langzeitmessung somit inkl. Erfassung der Heizperiode (Oktober bis April) sollte im Anschluss folgen.

2. Nach größeren Renovierungen – Radon findet neue Wege

Jede einfache und besonders tiefgreifende baulichen Veränderungen am Gebäude können das Verhalten von RADON beeinflussen. Ob neue Bodenbeläge, Wanddurchbrüche oder eine Sanierung des Kellers. Auch kleine Veränderungen an der Gebäudehülle im Rahmen einer energetischen Sanierung können dazu führen, dass mehr RADON ins Haus gelangt, und sogar jetzt neu in höhere Stockwerke.

Nach größeren Renovierungen – Radon findet neue Wege

Deshalb gilt: Sowohl vor als auch nach der Renovierung sollte eine Messung durchgeführt werden – nur so lässt sich beurteilen, ob sich die baulichen Maßnahmen negativ auf die RADON-Konzentration ausgewirkt haben, soll heißen dass die Radonwerte gestiegen sind.

3. Wenn die letzte Messung schon Jahre zurückliegt

Die Werte von gestern gelten heute nicht mehr. RADON-Konzentrationen verändern sich im Laufe der Zeit – durch Alterung der Baumaterialien, neue Abdichtungen oder Veränderungen in der Lüftung oder Erdreich-Maßnahmen in der Nachbarschaft (Straßenbau etc.). Wer länger keine Messung vorgenommen hat (Richtwert: alle 2–5 Jahre), sollte dringend handeln – besonders an Arbeitsplätzen und in Wohnräumen, in denen man sich regelmäßig aufhält.

3. Wenn die letzte Messung schon Jahre zurückliegt

4. Erhöhte RADON-Werte in der Nachbarschaft – testen Sie trotzdem selbst

Sie haben gehört, dass es in benachbarten Häusern erhöhte RADON-Werte gibt? Das kann ein ernstzunehmender Hinweis sein – muss aber nicht. Jedes Gebäude verhält sich anders. Bauweise, Material, Dichtigkeit – all das kann dazu führen, dass Ihr Haus stärker oder weniger stark betroffen ist. Was also tun?

Ganz einfach: Verlassen Sie sich nicht auf die Werte der Nachbarn – führen Sie Ihre eigene Messung durch.

Der ideale Einstieg: Nutzen Sie unser kostenloses Tool Radon nach PLZ – Ihr Risiko jetzt prüfen. Nach Eingabe Ihrer Postleitzahl und einiger kurzer Angaben prüfen wir, ob sich Ihre Adresse in einem Gebiet mit erhöhtem Radonpotenzial oder in einem gesetzlich festgelegten Radon-Vorsorgegebiet nach § 127 Strahlenschutzgesetz befindet.

Sie erhalten die Einschätzung per E-Mail – individuell ausgewertet und auf Basis der amtlichen Radon-Karten des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS). Das ist der ideale erste Schritt, um Ihr mögliches Risiko besser einschätzen zu können.

Wichtig: Diese Einschätzung ersetzt keine Messung im Gebäude, hilft Ihnen aber, sinnvoll zu planen.

5. Nach Veränderungen an der Lüftung – neue Luft, neues Risiko?

Moderne Lüftungssysteme sind für ein gutes Raumklima unverzichtbar – doch sie können unbeabsichtigt das Eindringen von RADON begünstigen. Wird etwa von natürlicher auf mechanische Belüftung umgestellt, kann ein Unterdruck im Gebäude entstehen, der vermehrt RADON aus dem Boden/Keller ansaugt.

Deshalb wichtig: Nach jeder Veränderung der Lüftung sollte zeitnah eine neue RADON-Messung erfolgen, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Nach Veränderungen an der Lüftung – neue Luft, neues Risiko?

RADON-Messung: klein im Aufwand, groß im Nutzen!

Eine RADON-Messung ist unkompliziert und günstig – und bietet doch einen enormen Mehrwert für Ihre Gesundheit. Ob vor dem Hauskauf, nach Umbauten oder einfach zur regelmäßigen Kontrolle: Es gibt viele gute Gründe, warum sich eine Messung lohnt. Optimal ist eine Langzeitmessung in der Heizperiode, doch auch kurzfristige Tests können in bestimmten Situationen aufschlussreich sein – etwa bei einem geplanten Hausverkauf.

Wir erstellen für Ihr Gebäude einen Radonpass, der im günstigsten Fall bestätigt, dass in Ihrem Gebäude im Idealfall die Radonkonzentrationen unter 100 Bq/m3 liegen.

Radon Gutachter Dr. Gerhard Binker – Radonfachperson

Dr. Gerhard Binker ist eine vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz und SMUL Sachsen fortgebildete Radonfachperson und eine anerkannte Messstelle vom Bundesamt für Strahlenschutz für Radonmessungen sowie geprüfter Radonsachverständiger vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Schweiz.

Standort Nürnberg: Hauptsitz Lauf

Binker Materialschutz GmbH
Westendstraße 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg

Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: info@binker.de

Radon-Potential nach PLZ bestimmen

Überprüfen Sie mit unserem kostenlosen Radon Risiko-Check, ob Ihr Wohnort/Standort in einer Region mit erhöhter Radon-Belastung liegt. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein und erhalten Sie eine Einschätzung auf Grundlage der offiziellen Daten des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS).

Radon-Risiko ermitteln

Radon am Arbeitsplatz Risiko-Check

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