Radon-Sniffing Saarland

Im Saarland liegt die Radonbelastung insgesamt im bundesweiten Durchschnitt, dennoch gibt es regionale Unterschiede. Radon kann durch geologische Besonderheiten oder bauliche Schwachstellen in Häuser eindringen und dort zu erhöhten Konzentrationen führen. Radon-Sniffing und gezieltes Radon-Messen sind daher wichtige Maßnahmen, um mögliche Belastungen zu erkennen und wirksame Schutzmaßnahmen einzuleiten.

Radonrisiko im Saarland und regionale Unterschiede

Radon tritt landesweit auf, da es ein natürliches Zerfallsprodukt von Uran und Thorium im Boden ist. Messungen des saarländischen Umweltministeriums (MUKMAV) in über 2.000 Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden (Stand 2024) zeigen, dass die Werte größtenteils unauffällig sind und dem deutschen Mittel entsprechen. In etwa 3 % der Haushalte wird der gesetzliche Referenzwert von 300 Bq/m³ überschritten – das ist bundesweit Standard.

Erhöhte Werte treten vor allem in bestimmten Regionen auf. Dazu gehören ehemalige Bergbaugebiete wie Schiffweiler oder Marpingen, wo aufgrund des löchrigen Untergrunds in einzelnen Häusern Werte bis zu 8.000 Bq/m³ gemessen wurden. Absaugstationen registrieren dort teils bis zu 20 Millionen Becquerel pro Stunde. Auch geologisch poröse Gebiete wie der Muschelkalk im Bliesgau und in Perl oder das Nohfelder Becken zeigen höhere Konzentrationen.

Sechs Gemeinden – Merchweiler, Nohfelden, Blieskastel, Oberthal, Perl und Gersheim – gelten als Untersuchungsgebiete, da dort wiederholt auffällige Werte gemessen wurden. Diese Gemeinden sind jedoch nicht als Radonvorsorgegebiete ausgewiesen, sodass keine besonderen Bauauflagen bestehen. Seit 2020 läuft ein umfassendes Messprogramm des MUKMAV mit Langzeitmessungen über mindestens ein Jahr. Bis 2024 wurden über 2.000 Gebäude überprüft. In 20 von 1.097 privaten Häusern und 9 von 408 öffentlichen Einrichtungen überschritten die Werte den Referenzwert von 300 Bq/m³.

Radon-Messkampagne: Lokal erhöhte Radonvorkommen in Merchweiler und Nohfelden – Aber Ausweisung von Radonvorsorgegebieten nicht notwendig

Das saarländische Umweltministerium startete 2020 eine Messkampagne, bei der über 1.800 Gebäude überprüft wurden. Das Ergebnis zeigt: Die Radonbelastung im Saarland liegt insgesamt im Bundesdurchschnitt, keine Gemeinde muss als Radonvorsorgegebiet ausgewiesen werden. In den sechs Gemeinden Merchweiler, Nohfelden, Blieskastel, Oberthal, Perl und Gersheim wurden jedoch vergleichsweise höhere Werte festgestellt, weshalb dort 1.108 Nachmessungen in Innenräumen durchgeführt wurden (816 Kurzzeit-, 292 Langzeitmessungen). Besonders in Teilen von Merchweiler und Nohfelden traten lokal erhöhte Radonwerte auf. Umweltministerin Petra Berg kündigte weitere Untersuchungen an und rief Bürgerinnen und Bürger dazu auf, das kostenlose Messangebot des Landes zu nutzen.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz Saarland

Erster Schritt: Radonrisiko kostenlos prüfen

Die Binker Materialschutz GmbH stellt Eigentümern im Saarland ein kostenloses Online-Tool zur Verfügung:

https://radonsanierung-binker.de/radon-nach-plz-kostenlos-ihr-risiko-pruefen/

Damit lässt sich schnell und unkompliziert feststellen, ob für Ihre Postleitzahl ein erhöhtes Risiko für Radonbelastungen besteht. Dieses Ergebnis ist ein sinnvoller erster Schritt vor einer detaillierten Messung im Gebäude.

Radon-Sniffing: Eintrittspfade aufspüren

Beim Radon-Sniffing kommen hochsensible Messgeräte zum Einsatz, um die Eintrittsstellen von Radon zu identifizieren. Typische Eintrittspfade sind:

  • Risse in Bodenplatten oder Wänden
  • Fugen und Bauteilanschlüsse
  • Rohr- und Kabeldurchführungen
  • unzureichend abgedichtete Fundamentbereiche

Oft sind mehrere Eintrittsstellen gleichzeitig vorhanden, die in Kombination zu einer kritischen Belastung führen. Ziel ist es, diese Schwachstellen präzise aufzuspüren und die Radonkonzentration dauerhaft unter den WHO-Zielwert von 100 Bq/m³ zu senken.

Handlungsempfehlung: Vorgehen bei Radonbelastungen

Ein strukturiertes Vorgehen ist entscheidend:

Eine hilfreiche Orientierung für Eigentümer bietet dieser Leitfaden:
https://radonsanierung-binker.de/radon-schutz/radon-im-haus-so-handeln-sie-richtig/

Anerkannte Messstelle und moderne Messtechnik

Die Binker Materialschutz GmbH ist anerkannte Radon-Messstelle und setzt Geräte ein, die auch Thoron erfassen können. Damit lassen sich selbst komplexe Belastungssituationen – beispielsweise in Gebäuden mit Lehmbaustoffen oder in ehemaligen Bergbaugebieten – zuverlässig bewerten. Weitere Informationen:

https://radonsanierung-binker.de/anerkannte-radon-messstellen-in-deutschland/
https://radonsanierung-binker.de/radon-und-thoronmessung-mit-profi-messgeraeten/

Fazit

Das Saarland weist im Vergleich zu Deutschland insgesamt durchschnittliche Radonwerte auf. Dennoch können einzelne Gebäude in belasteten Regionen wie im Bliesgau, in Perl, im Nohfelder Becken oder in ehemaligen Bergbaubereichen sehr hohe Konzentrationen erreichen. Mit professionellem Radon-Sniffing und präzisem Radon-Messen durch die Binker Materialschutz GmbH lassen sich Eintrittspfade zuverlässig lokalisieren und Maßnahmen ergreifen, um die Belastung dauerhaft unter den WHO-Zielwert von 100 Bq/m³ zu senken.

Radon Gutachter Dr. Gerhard Binker – Radonfachperson

Dr. Gerhard Binker ist eine vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz und SMUL Sachsen fortgebildete Radonfachperson und eine anerkannte Messstelle vom Bundesamt für Strahlenschutz für Radonmessungen sowie geprüfter Radonsachverständiger vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Schweiz.

Standort Nürnberg: Hauptsitz Lauf

Binker Materialschutz GmbH
Westendstraße 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg

Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: info@binker.de

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