Radonsanierung eines Altbaukellers in Nohfelden im Saarland

Im Altbaukeller eines Wohnhauses in Nohfelden lag die Radonkonzentration über 800 Bq/m³. Radon-Sniffing und die Radon-Recovery-Methode zeigten, wo das Radon hauptsächlich eintrat: in einem einzelnen Kellerraum in erdberührter Hanglage. Dort wurde die Noppenbahn-Absaugung nach der Methode Radonea® eingebaut. Heute liegt der Wert unter 100 Bq/m³, und aus dem verschimmelten Keller ist ein Raum für Hauswirtschaft, Aufenthalt und Homeoffice geworden.

Die Eckdaten der Radonsanierung in Nohfelden

  • Objekt: Wohnhaus mit Altbaukeller in Nohfelden (Saarland, Landkreis St. Wendel)
  • Radonkonzentration im Keller vor der Sanierung: über 800 Bq/m³
  • Radonkonzentration im Keller nach der Sanierung: unter 100 Bq/m³
  • Nohfelden ist kein Radonvorsorgegebiet
  • Technik: Radon-Sniffing, Aufspüren und Abdichten von Radon-Eintrittspfaden, Radon-Recovery-Methode zur Identifikation des Radon-Haupteintritts und Einbau einer Noppenbahn-Absaugung nach der Methode Radonea®
Nohfelden im Saarland
(1) Nohfelden im Saarland ist bekannt für relativ hohe Radonbelastungen in Gebäuden

Hintergrundinfo zum Download: Das Bundesamt für Strahlenschutz erklärt die Zusammenhänge in seiner Broschüre Radon, ein kaum wahrgenommenes Risiko aus der Reihe Strahlenschutz konkret (PDF beim BfS, öffnet in einem neuen Fenster).

Warum in Nohfelden viel Radon im Boden steckt

Das Bestandsgebäude steht in Nohfelden, im Landkreis St. Wendel im Saarland. Wie wir dort vorgehen, zeigen auch unsere Beiträge Radon-Sniffing in Nohfelden und Radon-Sniffing im Saarland.

Auf dem Bergsporn der Burg Nohfelden, auch Burg Veldenz genannt, liegt geologisch gesehen ein massiver vulkanischer Untergrund aus dem Rotliegend des Perms vor, der vor allem durch das Nohfelder Rhyolithmassiv geprägt ist, dazu saure Effusiva und die dazugehörigen quarzreichen vulkanitischen Ablagerungen bzw. Porphyrintrusionen.

Das saarländische Umweltministerium hat in Nohfelden gezielte Messkampagnen durchgeführt, da im Boden der Region lokal erhöhte Werte an Radon in der Bodenluft nachgewiesen wurden.

Ortsdosisleistung: die natürliche Strahlung ist hier unauffällig

Im Raum Nohfelden und im Landkreis St. Wendel misst man eine völlig normale natürliche Radioaktivität, die sich im üblichen bundesweiten Durchschnitt bewegt. Die Werte liegen im Bereich von etwa 0,07 bis 0,11 Mikrosievert pro Stunde (µSv/h). Da der Burgberg aus dem erwähnten Sandstein besteht, ist die terrestrische Strahlung dort eher gering. In weiten Teilen des umliegenden Saar-Nahe-Berglandes tritt jedoch vulkanisches Gestein wie Rhyolith oder Granit auf. Dieses enthält von Natur aus etwas mehr Uran und Thorium, weshalb die Werte der Ortsdosisleistung dort stellenweise etwas höher sein können als in reinen Sedimentbecken.

Was ist ein ODL-Messgerät?

Die Grundlage für die sogenannte ODL-Sonde bildet das Geiger-Müller-Zählrohr, kurz GM-Zählrohr. Bei Bedarf wird auch eine Kombination eingesetzt: ein kurzes Rohr für eine hohe Dosis an Gammastrahlung und ein langes Rohr für niedrige Dosen.

Im GM-Rohr befinden sich ein Zählgas, meist ein Edelgas, sowie ein hauchdünner Draht mit weniger als 0,1 Millimeter Durchmesser. Auf diesem Draht liegt eine Hochspannung von 300 bis 1.000 Volt an, sodass zwischen Draht und Außenhülle ein starkes elektrisches Feld gebildet wird.

Die ankommende Gammastrahlung, aber auch Beta- und Alphastrahlung, erzeugt im Zählgas elektrisch geladene Ionen. Diese werden im elektrischen Feld stark beschleunigt und lösen durch weitere Stoßionisation eine Lawine von Ladungsträgern aus (Kaskadeneffekt). Erreichen die negativ geladenen Ionen und Elektronen die Anode, wird ein kurzer Stromimpuls zwischen Draht und Außenhülle erzeugt. Dieser wird über Verstärker in ein elektrisches Signal umgewandelt und zum Beispiel hörbar gemacht oder als Messwert auf einem Display angezeigt.

Radon-Sniffing im Gebäude

Im gegenständlichen Gebäude konnten durch Radon-Sniffing deutliche Radon-Eintrittspfade registriert werden. Die Radonkonzentrationen überstiegen deutlich 300 Bq/m³.

Was ist Radon-Sniffing?

Radon-Sniffing ist eine spezielle Messmethode, mit der die Binker Materialschutz GmbH die konkreten Eintrittsstellen des radioaktiven Gases Radon in ein Gebäude aufspürt. Dabei wird mit einem radonsensiblen Messgerät (Canadian Radon Sniffer) gezielt nach Lecks, Rissen oder Fugen im Fundament, an Mediendurchführungen oder an Wandanschlüssen gesucht, durch die das mobile Radon-Gas aus dem Boden einströmt.

  • Quellensuche: Das Gerät misst die Radonkonzentration direkt an verdächtigen Einströmstellen im Raum oder Keller in Echtzeit.
  • Gezielte Sanierung: Durch das Erschnüffeln der exakten Austrittspunkte sieht man genau, welche Eintrittsbereiche abgedichtet werden müssen.
  • Kosteneffizienz: Teure und großflächige Sanierungen im gesamten Haus können unter Umständen entfallen, da nur die tatsächlichen konvektiven Gebäude-Schwachstellen bearbeitet werden. Warum das Abdichten in Eigenleistung trotzdem selten gelingt, steht in unserem Beitrag Abdichten gegen Radon in Eigenleistung.
  • Einsatzbereiche: Die Methode wird in Bestandsbauten, Neubauten sowie in öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Kitas regelmäßig von der Binker Materialschutz GmbH genutzt.

Eine Spezialität der Binker Materialschutz GmbH ist die Identifikation solcher Radon-Eintrittspfade mittels Radon-Sniffing und deren fachgerechte Abdichtung und Nachrüstung, hier mit Radonsperren bzw. mit radondicht geprüften Ringraumdichtungen und Mehrspartendurchführungen.

Radondichte Rohr- und Kabeldurchführungen: effizienter Radonschutz

Wir bauen in Ihr Haus oder Gebäude das passende Equipment für eine effiziente Radonsanierung ein. Neben der Nachbesserung der Rohrdurchführungen und Kabeldurchführungen in Ihrem Keller oder erdberührten Bereich installieren wir auch Ringraumdichtungen und Mehrsparteneinführungen, selbstverständlich stets radondicht. Sie erhalten stets beste Qualitätsmaterialien, die auf Radondichtheit überprüft wurden.

Die einzelnen Nachrüst-Bauteile eignen sich für eine Sanierung von Gebäuden und Kellern, bei denen auf eine besonders hohe Radondichtheit Wert gelegt wird, wie zum Beispiel in radonbelasteten Gebieten oder gar Radonvorsorgegebieten. Die Bauteile können im Zuge eines Neubaus oder einer Nachrüstung verbaut werden.

Eine nachträgliche Abdichtung gegen das radioaktive Gas Radon ist mittels Nachrüstung mit radondichten Ringraumdichtungen oder radondichten Mehrsparteneinführungen möglich. Beim Einbau kommt es allerdings auf die Richtung an, wie das folgende Bild zeigt.

Die Ringraumdichtung sollte grundsätzlich so weit außen wie möglich sitzen, an der Außenseite der Wand oder bündig mit der Außenkante der Kernbohrung oder des Futterrohrs. Das verhindert, dass sich Feuchtigkeit oder Schmutz in der restlichen Bohrung sammeln. Wichtig ist dabei, dass die Schrauben zum Anziehen noch gut von innen erreichbar und bedienbar sind. Auf dem Bild rechts ist genau das nicht der Fall.

Radondichte Medieneinführungen: wichtige Bauteile zum Radonschutz

Eine radondichte Medieneinführung (radondichte Hauseinführung) ist ein spezielles Bauteil, das Versorgungsleitungen gasdicht durch Außenwände oder die Bodenplatte in ein Gebäude führt, um das Eindringen des krebserregenden, radioaktiven Edelgases Radon aus dem Erdreich zu verhindern. Unter „Medien” versteht man in der Bauphysik und Versorgungstechnik alle Versorgungsleitungen wie Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation oder Fernwärme.

Warum sind sie wichtig?

Radon entsteht ganz natürlich im Erdboden und überall. Da im Inneren von Gebäuden meist ein leichter Unterdruck (wenige Pascal) herrscht (Kamineffekt), wird das Radon-Gas durch jede noch so kleine Schwachstelle im Fundament oder erdberührten Bereich förmlich in das Gebäude gesaugt. Herkömmliche Rohrdurchführungen, die nur gegen drückendes Wasser schützen, sind oft nicht gasdicht gegen Radon, da das Edelgas extrem kleine Atome besitzt und durch mikroskopische Risse konvektieren oder durch ungeeignete Kunststoffe diffundieren kann.

Wie funktioniert eine radondichte Medieneinführung?

  • Spezialmaterialien: Die verwendeten Kunststoffe und Elastomere (Dichtungen) besitzen eine extrem geringe Diffusionsneigung, sodass die Radon-Atome die Barriere nicht durchdringen können.
  • Mechanische Pressung: Gummidichtungen (zum Beispiel Ringraumdichtungen) werden im Bohrloch oder Futterrohr so stark komprimiert, dass kein Gas an den Rohrwänden vorbeiströmen kann.
  • Integrierte Flansche: Bei Gebäuden, die mit einer Radonschutzfolie abgedichtet sind, besitzen die Einführungen Klebe- oder Klemmflansche, um eine lückenlose Verbindung mit der Bahnenabdichtung herzustellen.

Die verschiedenen Ausführungen

  • Einsparten-Hauseinführung: Isoliert die Durchführung für ein einzelnes Medium, zum Beispiel nur für das relativ dicke Hauptwasserrohr.
  • Mehrsparten-Hauseinführung: Bündelt alle wichtigen Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Telekommunikation, Gas) kompakt in einem einzigen Bauteil. Das minimiert die Anzahl der Löcher in der Betonplatte und verringert das Risiko von Undichtigkeiten, nicht nur gegenüber Radon, auch gegenüber Wasser.
Fragen, die uns auf den Baustellen immer wieder gestellt werden

Welche Abdichtung hilft gegen Radon?

Gegen das radioaktive Gas Radon helfen gasdichte und radondichte Materialien, die den Übergang aus dem Erdboden in das Gebäude verhindern. Dazu zählen spezielle Radonfolien, elastische Dichtschlämmen, bituminöse Abdichtungen sowie professionelle Rohrdurchführungen. Oft bieten normgerechte Abdichtungen gegen feuchte Böden bei niedrigem Radonpotenzial bereits einen guten Schutz, sofern sie lückenlos und gasdicht verarbeitet sind. Wir raten jedoch stets, so abzudichten wie gegen drückendes Wasser.

Ist eine nachträgliche Radonabdichtung möglich?

Eine nachträgliche Radonabdichtung umfasst das Verschließen von Rissen, Fugen und Durchdringungen im Keller oder Erdgeschoss mit gasdichten Materialien, das Verlegen spezieller Radonschutzfolien oder den Einbau einer Radondrainage bzw. eines internen oder externen Radonbrunnens. Die Kosten variieren je nach Aufwand meist zwischen 500 und 12.000 Euro.

Was schützt gegen Radon?

Radonschutzmaßnahmen umfassen bauliche und lüftungstechnische Vorkehrungen, um das Eindringen des radioaktiven Edelgases Radon aus dem Baugrund in Gebäude zu verhindern oder dessen Konzentration in Innenräumen zu senken. Wichtige Schritte sind die luft- und gasdichte Abdichtung erdberührender Bauteile, das fachgerechte Verschließen von Fugen und Rohrdurchführungen sowie der gezielte Luftwechsel oder bauliche Druckausgleich, besser mit leichtem Überdruck im Mittel.

Welche Standard-Ringraumdichtungen gibt es?

Standard-Ringraumdichtungen (Pressringdichtungen) dichten Rohrdurchführungen oder Kabeleinführungen in Kernbohrungen und Futterrohren radongasdicht und somit auch wasserdicht ab. Gängige radondichte Typen unterscheiden sich nach Bauform, Einsatzart und Flexibilität für Medienleitungen.

Ist eine Ringraumdichtung gasdicht?

Standard-Ringraumdichtungen sind im Regelfall gasdicht und wasserdicht, sofern sie fachgerecht montiert sind und aus geeignetem Elastomer bestehen, zum Beispiel EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) oder NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk). Sie halten sowohl Keller als auch Gebäude zuverlässig von Bodengasen wie Radon oder Methan fern, drucklos wie drückend.

Welche Alternativen gibt es zur Radon-Ringraumdichtung?

Als Alternativen zur klassischen Ringraumdichtung gibt es je nach Einbausituation, Anforderung an die Dichtigkeit (zum Beispiel gegen drückendes Wasser und Radon) und Budget verschiedene Systeme wie Gliederkettendichtungen, Mehrspartenhauseinführungen oder Futterrohre mit Flansch.

Wann brauche ich eine Radon-Ringraumdichtung?

Eine Ringraumdichtung (Pressringdichtung) wird immer dann benötigt, wenn ein Rohr oder ein Kabel durch eine erdberührte Wand, eine Decke oder ein Futterrohr geführt wird und diese Öffnung hinreichend gas-, geruchs- oder wasserdicht gegen drückendes Wasser, Radon und Thoron sein muss.

Wie funktioniert eine Radon-Ringraumdichtung?

Eine Ringraumdichtung dichtet Rohre oder Kabel ab, die durch ein erdberührtes Bauteil laufen, etwa eine Kellerwand. Sie sitzt im Zwischenraum, dem Ringraum, zwischen dem Medienrohr und der Wandbohrung. Durch das Anziehen von Schrauben werden Druckplatten zusammengepresst. Die Gummidichtung dazwischen wird dicker und presst sich fest an. Das stoppt Wasser und vor allem Radon-Gas.

Was ist eine geteilte Radon-Ringraumdichtung?

Eine geteilte Ringraumdichtung ist ein Spezial-Dichtungseinsatz für Rohre oder Kabel zur Einführung in einen erdberührten Keller. Sie dichtet den Ringraum zwischen einem Medienrohr oder Kabel und einer Wandbohrung hinreichend radongasdicht und wasserdicht ab. Das Besondere an der geteilten Variante ist, dass sie sich nachträglich einbauen lässt, selbst wenn das Kabel oder Rohr bereits verlegt ist und der Stecker oder das Ende nicht mehr zugänglich sind. Diese Variante setzen wir häufig zur Nachrüstung von radonbelasteten Kellern ein.

Wie kann ich ein KG-Rohr innen gegen Radoneintritt abdichten?

Ein KG-Rohr (Kanalgrundrohr) lässt sich von innen am besten mit 2-Komponenten-Epoxidharz, unter Umständen mit spezieller Reparaturknetmasse oder mit einer radondichten Ringraumdichtung abdichten. Die Wahl hängt davon ab, ob es sich um einen Riss im Abwasserrohr oder eine Mauerdurchführung handelt.

Welche Nachteile haben EPDM-Dichtungen?

EPDM-Dichtungen (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) sind wetterfest, aber sie vertragen sich nicht mit Ölen, Fetten oder Kraftstoffen. Bei Kontakt mit diesen Stoffen quillt das Material auf, verliert seine Form und wird gegen Feuchtigkeit und Radon undicht.

Umfangreiche Informationen zum Download: Wir beziehen viele Bauteile bei unserem Nachbarn und Partner in der Westendstraße 3 in 91207 Lauf, dort gibt es auch die Broschüre Radonsicheres Bauen (PDF, öffnet in einem neuen Fenster).

Radon in Nohfelden: die amtlichen Werte und unsere Messung

Nohfelden liegt im Landkreis St. Wendel im Saarland. Die Abfrage der amtlichen Daten des Bundesamtes für Strahlenschutz am Objektstandort ergibt:

  • Radonpotenzial: 10,9
  • Radon in der Bodenluft: bis 58.500 Bq/m³
  • Nohfelden ist kein Radonvorsorgegebiet
  • Gemeindemittel in Wohnräumen: 113 Bq/m³, damit bereits über dem Richtwert der Weltgesundheitsorganisation von 100 Bq/m³

Hinweis zum Gemeindemittel: Das ist ein statistischer Durchschnitt über viele Gebäude. In einzelnen Gebäuden messen wir in der Praxis regelmäßig deutlich höhere Werte.

Dieses Gebäude belegt das: Im Keller wurden vor der Sanierung über 800 Bq/m³ gemessen, mehr als das Siebenfache des Gemeindemittels. Nohfelden ist trotz dieser Werte kein Radonvorsorgegebiet.

Karte des Radonpotenzials in der Region um Nohfelden, am Objektstandort 10,9
Karte des Radons in der Bodenluft in der Region um Nohfelden

Radon nach Postleitzahl

Die amtlichen Radonwerte für Ihre eigene Adresse erhalten Sie kostenlos, dazu 2 Kartenausschnitte und die Einschätzung von Dr. Gerhard Binker:

Die Radonsanierung im Gebäude in Nohfelden

Die eigentliche Radonsanierung erfolgte in nur einem Kellerraum im Altbaukeller mit erdberührter Hanglage, dort, wo der höchste Radoneintrag stattfand. Dort wurde unsere Noppenbahn-Methode umgesetzt und der Keller danach bauseits hochwertig weiter saniert. Wesentliche Schritte waren:

  1. Erstellen eines Schadstoffkatasters: Liegen asbesthaltige Spachtelmassen oder Putze vor, PAK-haltige Kleber, PCB-haltige Dichtmassen oder radioaktive Staubablagerungen?
  2. Staubarmes Putzabfräsen und Rückbau des Estrichs bei Direktabsaugung und gerichteter Luftführung
  3. HEPA-Saugen und Feinreinigung zur Entfernung von Schimmelsporen und Feinstaub, Freimessung nach WTA-Merkblatt 4-12, Ausgabe 05.2021/D „Ziele und Kontrolle von Schimmelpilzschadensanierungen in Innenräumen”
  4. Einbau unserer Noppenbahn mit Tragschicht und Feuchteabdichtung
  5. Anschluss der Radon-Absaugeinheit mit Abluftführung ins Freie
  6. Verputzen, Einbau des Oberbodenbelags, Decken und Wände streichen
  7. Radon-Kurzzeitmessung
  8. Langzeitmessung mit Exposimetern als Sanierungskontrolle
Rückbau im Kellerraum
(5) Rückbau im Kellerraum
Vorbereitung des Untergrunds
(6) Der freigelegte Untergrund
Arbeiten am Kellerboden
(7) Der Kellerraum während der Sanierung
Verlegen der Noppenbahn
(8) Die Noppenbahn im Detail
Der fertig sanierte Kellerraum
(9) Der fertige Kellerraum nach der Radonsanierung

Die Bilder 5 bis 9 zeigen den Ablauf einer Kellerraum-Sanierung nach der Radonea®-Noppenbahn-Methode. Ausführlich beschrieben ist das Verfahren in unserem Beitrag Altbausanierung und Umbau mit Radonschutz durch Noppenbahn.

Das Ergebnis der Radonsanierung

Vor der Sanierung lag die Radonkonzentration im Keller über 800 Bq/m³, danach unter 100 Bq/m³. Damit wird nicht nur der gesetzliche Referenzwert von 300 Bq/m³ eingehalten, sondern auch der Richtwert der Weltgesundheitsorganisation von 100 Bq/m³ erreicht.

Mit dieser Radonsanierung war es möglich, den ehemals verschimmelten und radonbelasteten Keller in einen hochwertigen Keller für Hauswirtschaft, Aufenthalt und Homeoffice umzuwandeln. Radonmessung, Radon-Sniffing und Radonsanierung erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand. Wir sind deutschlandweit für Sie im Einsatz, unter anderem in München, Nürnberg, Stuttgart, Dresden, Köln, Pforzheim und vielen weiteren Städten.

Möchten Sie ein bestehendes Gebäude gegen Radoneintritt nachrüsten oder planen Sie einen Neubau, für den Sie die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zum Radonschutz berücksichtigen wollen oder gar müssen? Dann finden Sie den Einstieg bei unserer Radon-Beratung und Gebäudediagnostik. Einen Überblick über das Thema gibt unser Radon-Ratgeber, und wenn Sie unmittelbar Unterstützung brauchen, hilft Ihnen unsere Radon-Beratung weiter.

Radon-Sniffing anfragen

Bitte tragen Sie Ihren echten Vor- und Nachnamen ein. Wir beantworten nur vollständig ausgefüllte, ernst gemeinte Anfragen.

Radonschutz durch Dr. Gerhard Binker – Radonfachperson

Dr. Gerhard Binker ist eine vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz und SMUL Sachsen fortgebildete Radonfachperson und eine anerkannte Messstelle vom Bundesamt für Strahlenschutz für Radonmessungen sowie geprüfter Radonsachverständiger vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Schweiz.

Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: verwaltung@binker.de


Bildnachweis

(1) AdobeStock_121475838 thomasknospe · (2) (3) (4) Dr. Gerhard Binker · (5) AdobeStock_414678105 Robert Kneschke · (6) AdobeStock_402457823 Robert Kneschke · (7) AdobeStock_371431664 Robert Kneschke · (8) AdobeStock_291730023 galileo120 · (9) AdobeStock_412537861 Robert Kneschke · Kopfbild: AdobeStock_494658394 galileo120 · Karten: Daten: Bundesamt für Strahlenschutz, Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende, Binker Materialschutz GmbH

Binker Materialschutz GmbH